In den nächsten Tagen beginnt die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mit der Erneuerung einer Leitung entlang des Europaradwegs R1. Während der bis Ende Oktober geplanten Bauarbeiten wird es zu einer ausgeschilderten Umleitung auf dem Geh- und dem Europa-Radweg R1 in der Kastanienallee, ausgehend von der Treskowallee bis zur Kreuzungsbereich Am Modellpark Berlin-Brandenburg, kommen.
Die NBB verlegt die neue Leitung nahe der bisherigen Trasse auf einer Länge von etwa 1600 Meter unter dem Rad- und Gehwegbereich. Damit reduziert die NBB deutlich den Eingriff in die Natur: Durch den Trassenverlauf werden weitläufige Grünflächenbereiche in den Bezirken Treptow-Köpenick und Lichtenberg von den Baumaßnahmen verschont.
Umweltfreundlich ist nicht nur der geplante Trassenverlauf, sondern auch die Baumaßnahme selbst: Die Leitung wird im sogenannten HDD-Verfahren, einer vegetationsschonenden, geschlossenen Bauweise ins Erdreich gebracht. Das HDD-Verfahren wird angewandt, um Leitungen wie Kabel oder Rohre unter Hindernissen - z. B. Straßen, Flüssen oder Bahnstrecken – durchzuführen, ohne alles aufreißen zu müssen.
Eine entsprechende Umleitung für Radfahrer ist ausgeschildert. Sie müssen den Bereich im Volkspark Wuhlheide während der mehrmonatigen Baumaßnahme umfahren.
Der Europaradweg R1 führt durch das Berliner Waldgebiet Wuhlheide und den angrenzenden Volkspark, überwiegend auf befestigten Wegen. Die Route verläuft nördlich der Spree, passiert das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) und quert den Fluss schließlich auf der Wilhelm-Spindler-Brücke in Richtung Köpenick. Er verbindet fünf Bundesländer und ist ein Teil des europäischen Radwegenetzes.