Mobile Anlage regelt in Müggelheim vorübergehend die Gasversorgung

Wilfried Rebuschatis bei der Abnahme der Notversorgung auf dem Dorfanger von Müggelheim im Mai 2021

Mobile Anlage regelt in Müggelheim vorübergehend die Gasversorgung

Noch in diesem Sommer wird die moderne Gasdruckregelstation der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG innerhalb des historischen Dorfangers versetzt. In wenigen Tagen übernimmt eine provisorische Anlage die Versorgung, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

In Müggelheim in Treptow-Köpenick gehen die Vorbereitungen für die Versetzung der neuen Gasdruckregelstation von der Spitze in die Mitte des historischen Dorfangers planmäßig voran. Ende vergangener Woche ist die Abnahme einer provisorischen Anlage erfolgt, über die etwa 2000 Kunden der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG während der logistisch aufwendigen Umsetzung der Station weiterhin zuverlässig mit Gas versorgt werden. Sobald die mobile Anlage ans Netz angeschlossen ist, wird die vorhandene Station solange außer Betrieb genommen, bis sie an ihrem endgültigen Standort angekommen ist. Dort stand auch schon die alte Anlage, die im vergangenen Jahr komplett erneuert wurde, um die künftige Versorgung mit Gas weiterhin sicherstellen zu können.

Auf das Versetzen der Gasdruckregelstation hatten sich die NBB Netzgesellschaft als Betreiberin des Berliner Gasnetzes und das Bezirksamt Treptow-Köpenick Ende 2020 geeinigt, nachdem Anwohner in Müggelheim den aktuellen Neubaustandort öffentlich kritisiert hatten. Ihr Vorwurf: Er beeinträchtigt die Sichtbeziehungen in dem historischen Ensemble. Nach Vorliegen der Baugenehmigung Mitte April dieses Jahres setzt die Netzgesellschaft jetzt auf eigene Kosten die Gasdruckregelstation bis zum Sommer um. Die Bauarbeiten sind dabei bewusst in die lastschwache Zeit außerhalb der Heizperiode gelegt worden.

Wenn das mobile Aggregat – eins von insgesamt vier solcher Anlagen im Besitz der NBB - ans Gasnetz angeschlossen und ein neues Fundament am alten, neuen Standort vorbereitet ist, wird ein Kran die moderne, 2020 in Betrieb genommene Station an den Haken nehmen und an den neuen Standort transportieren. Eine zusätzliche Herausforderung wird sein, den Ausleger des Krans über eine etwa 140 Jahre alte Eiche auf dem Dorfanger zu navigieren – der Schutz der vorhandenen Baumstruktur auf dem Gelände war wesentlicher Bestandteil der vom Bezirksamt erteilten Baugenehmigung. Die Müggelheimer Kunden der Netzgesellschaft werden in ihren Haushalten von all dem nichts mitbekommen: Es wird keine Versorgungsunterbrechung durch den Anschluss der provisorischen Anlage und das Verschwenken der eigentlichen Station geben.

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