Corona ohne Einfluss auf Gasverbrauch

Die Auswirkungen durch das Corona-Virus haben im vergangenen Jahr beim Gasverbrauch zu keinen nennenswerten Verschiebungen in Berlin und Brandenburg geführt.

Nach Auswertung der Verbrauchszahlen des abgelaufenen Jahres wird deutlich: Veränderungen im Abnahmeverhalten der Kunden sind in erster Linie witterungsabhängig. Das Wetter hat im Jahr 2020 auf den Gasverbrauch einen deutlich höheren Einfluss gehabt als die Auswirkungen des Corona-Virus durch Homeoffice, Homeschooling oder vorübergehende Geschäftsschließungen. All dies hat zu keinen nennenswerten Verschiebungen bei Kunden mit einem Gasverbrauch von unter zwei Millionen Kilowattstunden im Jahr geführt. Es ist zwar ein leichter Anstieg nach dem ersten harten Lockdown zu erkennen, doch der kann nicht zwingend mit dem Argument Homeoffice belegt werden. Entscheidend im Verbrauchsverhalten ist nach wie vor die Witterung.

Anders ist die Situation bei Großkunden mit einem Jahresverbrauch von deutlich über zwei Millionen Kilowattstunden: Hier fallen die Folgen der Pandemie im Versorgungsbereich der NBB Netzgesellschaft Berlin Brandenburg zum Teil deutlicher ins Gewicht. Das ist in erster Linie branchenabhängig und lässt sich deshalb leichter ableiten, weil der Verbrauch von Großkunden stündlich gemessen wird.

Die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG erhebt seit 2015 regelmäßig Analysen, um die Höhe des Witterungseffektes auf den Gasverbrauch zu ermitteln. Die NBB betreibt eines der größten örtlichen Gasverteilnetze in Berlin und Brandenburg sowie Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts und übernimmt damit den Gastransport für alle Händler. Daneben gehören die Wartung und der Ausbau der Leitungsnetzinfrastruktur sowie die Durchführung und Gewährleistung des technisch sicheren Betriebes zu ihren Kernaufgaben. Die NBB übernimmt auch die Betriebsführung weiterer Strom-, Wasser -und Fernwärmenetze für verschiedene Stadtwerke und Netzbetreiber.

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