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"Mit wenig Aufwand viel erreichen!" 
So lautete das Motto der zweiten Veranstaltung des NETZWERK ERDGAS am 06. April 2011. Rund 150 Teilnehmer aus der Berliner Wohnungswirtschaft nahmen an der Fachtagung teil, die sich inhaltlich auf sogenannte "geringinvestive Maßnahmen" fokussierte.


Wie kann mit möglichst wenig Aufwand ein Maximum an Energieeinsparung in Wohnimmobilien realisiert werden, lautete die Kernfrage der Veranstaltung.

Ingrid Vogler, Referentin für Technik beim BBU und GdW, ordnete diese Frage in den Gesamtzusammenhang wohnungswirtschaftlicher Investitionsstrategien ein. Ihr Vortrag verdeutlichte nachdrücklich die Relevanz der Kosteneffizienz bei Sanierungsmaßnahmen. Sie zeigte aber zugleich auch die Vielschichtigkeit des Kontextes, in dem sich Fragen der Energieffizienz in Wohngebäuden wiederfinden. Diese reichen von Standortbewertungen für Immobilien bis zu sozialen Fragen der Refinanzierbarkeit energetischer Modernisierung in Beständen mit ALG II Empfängern als Mieterklientel.



Michael Vogelsang von der Initiative für Klimaschutz und Beschäftigung und der Prokurist der Fortuna Wohnungsunternehmen e.G., Hans-Jürgen Thiel, erläuterten den Ansatz und praktische Erfahrungen mit der Allianz für Anlageneffizienz ALFA. Im Rahmen von ALFA wurden geringinvestive Maßnahmen der Heizungsoptimierung modellhaft durchgeführt. Interessanterweise belegen die referierten Erfahrungen, dass solche Maßnahmen auch in Bereits modernisierten Beständen kostengünstiger realisiert werden können und die energetische Qualität nochmals nachhaltig verbessern können.
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Fragen der Mieterkommunikation widmeten sich zwei Referenten aus unterschiedlichen und ergänzenden Blickwinkeln. Dr. Michael Scharp vom IZT zeigte die Bandbreite möglicher Kommunikationsinstrumente im Themenfeld „Mieter und Energie“ auf. Die - auf Grundlage des Forschungsprojektes „Beware“  vorgetragenen Ergebnisse - zeigten, dass ein rein appellativer Umgang mit diesen Fragen z.B. mit Flyern und Broschüren - zu kurz greift. Diese Einschätzung bestätigte Frank Scholze (Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Neues Berlin) voll und ganz. Er plädierte mit Nachdruck und Leidenschaft dafür, den Mieter dort abzuholen, wo er sitzt – nämlich „auf seinem Sofa“. Denn nur die konkrete Vor-Ort-Beratung habe seiner Ansicht nach Aussicht auf nachhaltige Effekte.
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Sven Lewerenz von der  umetriq Metering Services GmbH wagte einen Blick in die Zukunft. Er zeigte Ansätze und Potenziale des Smart Metering auf, die sich hervorragend in den diskutierten Kontext geringinvestiver Maßnahmen zur Energieeinsparung einpassten.



Die vorgestellten Themen trafen auf großes Interesse bei den Veranstaltungsteilnehmern, wie die intensiven Diskussionen mit den Referenten aber auch die angeregt geführten Fachgespräche im Rahmen des anschließenden Empfangs zeigten.
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Alle Vorträge und eine Videodokumentation der Veranstaltung finden Sie auf netzwerk-erdgas.de

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